Ferienreise Fortsetzung:

MEMORE schwimmt in der Donau! Unglaublich, dass er noch vor einer Woche keinen Schritt ins Wasser tat. Was doch so entspannte Tage alles vermoegen!


Foto: Jutta Ibeschitz

Achtung, fertig, los!


Foto: J.I.

Am Montag Abend trafen wir in einem „Heurigen Beisel“ Doris Stoss und Irene Morauf, die Praesidentin des OECP, zum Abendessen. Wie sehr genoss ich dieses ungezwungene Beisammensein!


Anschliessend ging es auf das „Pudel-Wohl-Gelaende“ sich wieder austoben konnten.


Bis ueber Mitternacht sassen wir zusammen und tauschten unsere Gedanken aus.


Von li nach re: Irene, der freundliche Kellner bei Zusammenzählen, Doris- „Prosit!“ Andy und Jutta.

Unsichtbar unter dem Tisch natuerlich unsere Pudel!



Selbstverstaendlich durfte da ein Gruppenbild unserer Schaetze nicht fehlen!



Waehrend unsere Pudel jeweils am Vormittag ausgiebig Auslauf hatten, kamen Jutta und ich am Nachmittag auf unsere Rechnung:

Der Wiener-Naschmarkt z.B. war eine Wucht! Mich duenkte, alle Spezialitaeten und Gerueche dieser Welt waen hier versammelt!


Wir fuhren mit der „Vindobona“ auf der Donau und dem Donau-Kanal. Dieses Schiff hat Friedensreich Hundertwasser 1995 auf seine spezielle Art renoviert. Im Hintergrund das E-Werk, (jetzt eine Muellverbrennungsanlage) ebenfalls von Hundertwasser gestaltet.

Am Mittwoch endlich, besuchten wir die Wiener-Innenstadt. Fuer mich ein Wiedersehen mit den alten, geschichtstraechtigen Prunkbauten, mit den wunderschoen gestalteten Plaetzen und den altehrwuerdigen Gassen und Haeusern mit ihren traditionellen Kaffee‘s und Restaurants.


Ein grosser Brauner mit Apfelstrudel beim Deml war eine Selbstverstaendlichkeit. Die nicht mehr ganz junge autoritaere Serviertochter sah aus wie aus dem vorherigen Jahrhundert: sie trug einen „eckigen“ Haarschnitt mit Ponyfransen, ein einfaches schwarzes Kleid mit weissem Kragen und weissem Schuerzchen und die typischen oesterreichischen Servierinnenschuhe. Sie fragte retorisch, ob der Strudel gut war. Ich entgegnete, dass der Blaetterteig etwas "latschig" gewesen sei, worauf sie schroff meinte, das waere kein Blaetter- sondern ein Strudelteig.


Nahrung fuer die Seele war am Abend das Mozart-Requiem in der prunkvollen Karlskirche!

Foto: J.I.


Andy lud mich am Samstag Vormittag auf den Donauturm ein, wo wir eine fantastische Rundsicht im 160m hohen Drehrestaurant auf Wien und Umgebung genossen. Ich war erstaunt, wie viele gruene Oasen diese Grossstadt in sich birgt.

Dazwischen immer wieder gastliche Abende mit mittlerweile lieben Bekannten. (Der Schlaf kam allerdings viel zu kurz!)

Am Samstag Abend waren wir gar zu Irene's Hochzeit eingeladen!

Ja, und da war er halt ploetzlich viel zu schnell da, der unvermeidlich letzte Wienertag. Aber den wollten wir uns ganz besonders schoen gestalten: am Vormittag zum letzten Mal an der Donau mit den Pudeln. Am Nachmittag - nach "Einspaenner" und Original-Sachertorte - lud ich Jutta und Andy zu einer grossen Fiakerfahrt durch Wien's Altstadt ein. Wir hatten einen Kutscher mit bissigem Humor, der sich vor allem gegen die Politiker richtete. In Gedanken mahm ich Abschied von dieser unvergleichlich schoenen Stadt.

Gegen Abend gab es dann noch ein suesses Essen im Café Central mit Salonmusik vom Fluegel. Der leicht morbide Hauch passte zu meiner Stimmung.

Am Montag Morgen Auto packen und noch kurz mit Jutta und den Pudeln in den Donaupark. Dann nahm ich die Heimfahrt unter die Raeder.


In Maisach hatte ich wieder das gleiche Hotelzimmer.

Juliane, Peter und Noce freuten sich auf das Wiedersehen.

Erneut erfrischte die kuehle Maisach unsere Pudel, dann ein gemeinsames Nachtessen.


Muede geworden schlief ich dem allerletzten Reisetag entgegen.

Mèmore war als erster wieder im Wasser!

Bevor ich am naechsten Morgen auch von Noce und Juliane - Peter musste arbeiten - Abschied nahm, ging's ein allerletztes Mal an die Maisach.


Muede, aber voller vielfaeltiger Erinnerungen kam ich abends in Romagny an.


Ich habe viele mir wohlgesinnte Menschen kennen gelernt; zwei davon haben Grossartiges, jede auf ihre Art, geleistet. Die Tage vom 6. bis 19. August 08 sind eine grosse Bereicherung fuer mich!

Dafuer und dass ich gut wieder zu Hause angelangt bin, bin ich dankbar!


Nebenstehende Aufnahme: die Wasser verrückte Noce am 19.8.08